Demonstration und Kundgebung: Gerechtigkeit statt Sozialabbau!
Pressemeldung
Rote Karte dem Kahlschlag: DGB Koblenz ruft zu Demonstration und Kundgebung in Koblenz auf
DGB-Bezirksvorsitzende Susanne Wingertszahn als Rednerin erwartet
„Wir rechnen am Samstag mit einer großen Beteiligung an der geplanten Demonstration. Für die Kundgebung in der Altstadt haben Rednerinnen und Redner aus unterschiedlichen Betrieben und Branchen zugesagt“, sagt Sebastian Hebeisen, DGB-Regionsgeschäftsführer in Koblenz. Als Rednerin wird die Bezirksvorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Susanne Wingertszahn, erwartet.
Die Demonstration steht unter dem Motto „Gerechtigkeit statt Sozialabbau – Rote Karte dem Kahlschlag“ und richtet sich gegen die geplanten Kürzungen im Sozialbereich.
„Ein starker Sozialstaat ist unverzichtbar für das gesellschaftliche Zusammenleben“, betont Hebeisen. „Das wollen wir mit unserer Veranstaltung am Samstag deutlich machen. Und wir erwarten von den Bundestagsabgeordneten unserer Region, dass sie sich entschieden gegen Sozialabbau und für eine verlässliche soziale Sicherheit für alle einsetzen.“
Der DGB-Region Koblenz ruft für Samstag, den 24. Oktober 2026, zur Demonstration durch die Koblenzer Innenstadt auf. Treffpunkt ist um 11:55 Uhr am Hauptbahnhof Koblenz. Die Demonstration endet mit einer Kundgebung in der Altstadt.
Der DGB ruft Beschäftigte, Gewerkschaftsmitglieder und alle Menschen, die sich für soziale Gerechtigkeit und einen starken Sozialstaat einsetzen, dazu auf, sich an der Demonstration und Kundgebung zu beteiligen.
Für Hebeisen ist soziale Sicherheit zugleich eine wichtige Voraussetzung für eine stabile Demokratie. Bereits bei der Koblenzer Kundgebung „Einigkeit und Recht und Freiheit – keine Macht für Rechtsextreme“ hatte er erklärt: „Wer über Demokratie und Rechtsextremismus redet, darf vom Sozialstaat nicht schweigen.“
Wer sich in Krisen und schwierigen Zeiten vom Staat nicht unterstützt fühlt, kann das Vertrauen in demokratische Institutionen verlieren. Soziale Unsicherheit und Zukunftsängste gefährden damit nicht nur die Lebensbedingungen der Menschen, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
„Mit unserem Protest auf der Straße wollen wir ein klares Zeichen setzen: gegen Sozialabbau und für einen verlässlichen Sozialstaat“, erklärt Hebeisen. „Soziale Sicherheit ist keine Nebensache. Sie ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Menschen zuversichtlich in die Zukunft blicken und sich auf die Demokratie verlassen können.“
Der Protest am Samstag knüpft an den bundesweiten DGB-Aktionstag Ende September unter dem Motto „Hart verdient: Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente“ an. Zugleich wird die betriebliche Kartenaktion „Rote Karte dem Kahlschlag“ fortgesetzt, mit der Beschäftigte in den vergangenen Monaten gegen den drohenden Sozialabbau mobilisiert und ihre Forderungen an die Politik gerichtet haben.
Erst in dieser Woche haben die IG Metall Koblenz und der DGB mehrere tausend Karten an den Bundestagsabgeordneten Thorsten Rudolph übergeben. Auch mit dem Bundestagsabgeordneten Josef Oster ist eine Kartenübergabe geplant. Damit appellieren sie an die Politik, die geplanten Kürzungen im Sozialbereich noch einmal zu überdenken und die Folgen für die Beschäftigten und ihre Familien ernst zu nehmen.
Weitere Informationen zur Rote Karten - Aktion: 2026-10-19-Rote Karten gegen Sozialabbau an Bundestagsabgeordneten übergeben
Gerechtigkeit statt Sozialabbau! Rote Karte dem Kahlschlag!
Samstag, 24. Oktober 2026
Beginn: 11:55 Uhr, fünf vor zwölf
Ab Hauptbahnhof Koblenz. Von dort Demonstration in die Altstadt.
Flyer (.pdf): Gerechtigkeit statt Sozialabbau! Koblenz 24.10.2026