Pläne für Stadtklinik – DGB-Stadtverband fordert Klarheit für Beschäftigte und politischen Einsatz für den Standort
Der DGB Stadtverband Frankenthal sieht die geplanten Einschnitte bei der Stadtklinik mit großer Sorge. Die vorgesehene Umwandlung in eine Regioklinik und die damit verbundene Reduzierung der stationären Betten würden auch zu einer Reduzierung der Beschäftigung am Standort führen.
Die Weichenstellungen im Zuge der Krankenhausreform sorgen für Verunsicherung – auch bei den Beschäftigten der Stadtklinik. Der DGB Stadtverband Frankenthal mahnt an, die Folgen für das Personal am Standort zu bedenken.
Der DGB-Stadtverband fordert daher schnellstmögliche Klarheit für die Belegschaft der Stadtklinik, einen formellen Widerspruch der Stadt Frankenthal zur Einstufung des Standortes als Regioklinik und den Einsatz der Frankenthaler Landtagsabgeordneten in Mainz im Interesse der Beschäftigten der Stadtklinik.
„Als Gewerkschaften stehen wir ohne Wenn und Aber an der Seite der Kolleginnen und Kollegen in der Pflege, im ärztlichen Dienst und in allen Service- und Funktionsbereichen.“, sagt Rüdiger Stein, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes Frankenthal. „Wer Betten abbaut, gefährdet über kurz oder lang auch Arbeitsplätze. Die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren enorm viel geleistet. Sie haben jetzt ein Recht darauf zu erfahren, wie es für sie weitergeht. Wir fordern schnellstmöglich verbindliche Zusagen und eine echte Perspektive für die Belegschaft.“ so Stein weiter.
Gleichzeitig betont der DGB-Stadtverband, dass gute Gesundheitsversorgung und gute, sichere und tarifgebundene Arbeitsplätze zusammengehören. „Wir erwarten von der Stadtspitze und unseren Abgeordneten im Landtag, dass sie jetzt klar Haltung zeigen und für die Zukunft der Stadtklinik und ihrer Beschäftigten kämpfen.“, so Rüdiger Stein.