Abzocke an der Zapfsäule beenden, Energiepreiskrise abwenden

Datum

Ordnungsnummer PM 014

“Gerade in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind viele Beschäftigte auf das Auto angewiesen, um zur Arbeit zu kommen. Gleichzeitig haben wir besonders viele energieintensive Betriebe in der chemischen Industrie, der Logistik, Nahrungsmittelherstellung und der Metallverarbeitung. Sechs von zehn Arbeitsplätzen in der Industrie befinden sich in Rheinland-Pfalz in einem energieintensiven Unternehmen. Hohe Energiekosten treffen unsere Region deshalb doppelt”, erklärt Susanne Wingertszahn, Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland.

„Übergewinne von Mineralölkonzernen abschöpfen, die Pendlerpauschale aufstocken und über die Lohnabrechnung direkt auszahlen - darauf kommt es jetzt an. Außerdem müssen private Haushalte mit einer Energiekostenpauschale entlastet und die Energiekosten für Betriebe gedämpft werden“, so Wingertszahn.

Gezielte Energiepreisentlastungen für energieintensive Betriebe müssen schnell umgesetzt werden. “Unsere Industrie und die Beschäftigten brauchen Planungssicherheit. Unterstützung für Unternehmen muss dabei immer an klare Zusagen für Standorterhalt und Beschäftigung gekoppelt werden”, so Wingertszahn weiter.

„Es ist gut, dass die Bundesregierung nun schnell handeln will und die Landesregierung sich klar positioniert hat - unsere Vorschläge liegen auf dem Tisch“, so die DGB-Bezirksvorsitzende. 

Das DGB-Sofortprogramm „Energiepreise stabilisieren – Haushalte und Betriebe entlasten!“ ist hier veröffentlicht: https://www.dgb.de/aktuelles/news/energiepreise-stabilisieren-haushalte-und-betriebe-entlasten/

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