Rückblick: Empfang zum Tag der Arbeit in Neuwied

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In seiner Rede zum 1. Mai machte Tobias Paulus, Bezirksleiter der IGBCE Mittelrhein deutlich, dass es an der Zeit sei, wieder gute Politik für die Menschen zu machen, so dass sie nicht aus Frust AfD wählten. Dazu gehöre, endlich zu investieren und das langfristig und nicht nur wegen kurzfristiger Rendite oder Wahlen. Es brauche Sicherheit für Standorte und damit für die Beschäftigten. Subventionen und staatliche Förderungen müssten endlich an Bedingungen geknüpft werden wie zum Beispiel Standortsicherheit und Tarifbindung. Paulus plädierte ebenso für eine Stärkung der Mitbestimmung, denn diese sei ein Grundpfeiler der Demokratie. Und wo Menschen sich als wirksam erlebten, gäbe es weniger Frust. 

Paulus wurde mehrfach vom Publikum mit Applaus unterbrochen, der zeigte, dass er mit seinen Ausführungen und Forderungen die Haltung der Zuhörenden aussprach. 

Die Veranstaltung wurde eröffnet durch Alexandra Eidenberg, Vorsitzende des DGB-Kreisverband Neuwied. Ralf Seemann, Beigeordneter der Stadt Neuwied, gab ein kurzes Grußwort. Den musikalischen Beitrag gestaltete Manfred Pohlmann in bewährter Weise mit Gitarre und seinem Gesang. Peter Hilbich, stellvertretender Vorsitzender des DGB-Kreisverband Neuwied, lud im Anschluss noch zum Austausch ein. Vorher unterstrich er noch die Rede von Paulus mit Sätzen wie: „Der 8‑Stunden‑Tag ist kein Relikt aus alten Zeiten. Er ist ein Schutzschild. Ein Versprechen. Ein Stück Würde. Und er ist erstritten. Und deshalb sagen wir klar und deutlich: Unsere Gesundheit steht nicht zum Verkauf. Nicht für Boni, nicht für Renditen, nicht für kurzfristige Gewinne.“

Unter den Teilnehmenden befanden sich sowohl Betriebsratsvorsitzende und Beschäftigte aus Neuwieder Betrieben sowie Vertreter und Vertreterinnen der Kommunalpolitik. 

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