Deutscher Gewerkschaftsbund

Rheinland-Pfalz: Harte Einschnitte für Frauen

Der Rotstift trifft auch die Frauen in Rheinland-Pfalz. Hat sich die rot-grüne Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2011-2016 noch ganz klar für den Abbau der Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt ausgesprochen, so sieht die Realität anders aus.

Fakt ist: Wiedereingliederungsprogramme in den Arbeitsmarkt sind für Frauen um 39 Prozent gekürzt worden.

Fakt ist: Qualifizierungsmaßnahmen für arbeitslose Mädchen und Frauen haben harte Einschnitte erfahren.

Fakt ist: Bei der Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes wurde gekürzt.

Der DGB Bezirk West fordert:

Frauen dürfen nicht die Verliererinnen in der Arbeitswelt sein. 

Trotz guter Qualifikation haben Frauen nach wie vor nicht dieselben Chancen wie Männer. Das gilt sowohl für den Zugang zu Beschäftigung als auch für den beruflichen Aufstieg. Daher treffen die Kürzungen bei den Wiedereingliederungsprogrammen und den Qualifizierungsmaßnahmen Frauen besonders hart.

Wir sagen: Nur mit Kürzungen kommen wir nicht voran. Das Land Rheinland-Pfalz muss handlungsfähig bleiben.

Deshalb: Wiedereinführung der Vermögenssteuer, Anhebung des Spitzensteuersatzes, gerechte Erbschaftssteuer.


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