Deutscher Gewerkschaftsbund

12.06.2014
Kabinett

DGB gegen Erhöhung des Pensionsalters

Beamte und Beamtinnen sollen länger arbeiten

Die rheinland-pfälzische Landesregierung will das Pensionsalter für Beamtinnen und Beamte auf 67 Jahre anheben. Der DGB kritisiert Vorhaben und Verfahren.

„Wir haben die Entscheidung der Landesregierung, das Vorhaben jetzt auf den Weg zu bringen, aus der Zeitung erfahren. Eine Information über den endgültigen Inhalt des Gesetzentwurfs nach der Ressortabstimmung hat bis jetzt nicht stattgefunden. Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht anders aus, kritisiert Dietmar Muscheid, Vorsitzender DGB Rheinland-Pfalz / Saarland, das Vorgehen der Landesregierung.

„Wir erwarten, dass der DGB als Spitzenorganisation für die Beamtinnen und Beamten ordnungsgemäß und mit einer angemessenen Frist beteiligt wird. Im Rahmen dieses Verfahrens muss sich die Landesregierung ernsthaft mit unseren Vorschlägen und unserer Kritik auseinandersetzen.“

„Die Anhebung des Pensionsalters für Beamtinnen und Beamte ist eine Zumutung“, sagt Muscheid. „Die Anhebung ist so falsch wie die Rente mit 67, deshalb ist es zynisch, in diesem Zusammenhang von einer Frage der Gerechtigkeit zu sprechen.“


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