Deutscher Gewerkschaftsbund

13.09.2013

DGB-Bezirksfrauenkonferenz – „Charta der Gleichstellung“ verabschiedet

Um der Benachteiligung der Frauen in der Arbeitswelt entgegenzutreten, verabschiedeten die 50 Delegierten der 3. Ordentlichen DGB- Bezirksfrauenkonferenz am 25. Mai 2013 in Kaiserslautern eine „Charta der Gleichstellung“.

Die Delegierten sahen es als ihre Aufgabe als Gewerkschafterinnen, sich für die Gleichberechtigung stark zu machen. Denn die Gleichstellung von Männern und Frauen ist ein Grundrecht, das als Voraussetzung für Gerechtigkeit, Fairness und Toleranz in unserer Gesellschaft unerlässlich ist.

Die Charta umfasst folgende Forderungen:

  • einen gesetzlichen Mindestlohn nicht unter 8,50 Euro die Stunde
  • die grundlegende Reform von Minijobs
  • ein Entgeltgleichheitsgesetz
  • einen Rechtsanspruch auf die Rückkehr aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung
  • eine Frauenquote für Führungspositionen und Aufsichtsräte
  • einen hochwertigen Ausbau der Betreuungsinfrastruktur für Kinder und Pflegebedürftige
  • die Aufwertung der sogenannten Frauenberufe durch bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Entlohnung
  • die Novellierung der beiden Landesgleichstellungsgesetze im Bezirk West

Die Charta spiegelt die wesentlichen Beschlüsse wieder, die die Delegierten bei der Konferenz gefasst haben. Im Einzelnen sind die Beschlüsse im beigefügtem Beschlussbuch nachzulesen. Ebenfalls steht der Geschäftsbericht der Abteilung „Frauen und Gleichstellung“ des DGB-Bezirks West der Jahre 2009-2013 als Download zur Verfügung.


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