Deutscher Gewerkschaftsbund

PM DGB-RLP - 19.06.2013

DGB erstreitet vor Gericht 16,7 Millionen Euro für seine Mitglieder

„Es lohnt sich, auch vor Gericht für die Einhaltung der Rechte von Arbeitnehmern zu kämpfen“, erklärt der rheinland-pfälzische DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid und verweist auf die aktuellen Zahlen der DGB-Rechtsschutz GmbH: Der DGB hat im Jahr 2012 für seine Gewerkschaftsmitglieder in Rheinland-Pfalz rund 16,7 Millionen Euro erstritten. Damit hat der DGB vor Gericht rund eine halbe Million Euro mehr für seine Mitglieder herausgeholt, als im Jahr zuvor. Auf arbeitsrechtliche Rechtsstreite entfielen dabei in Rheinland-Pfalz 2012 rund 9,6 Millionen Euro und auf sozialrechtliche 7,1 Millionen Euro.

Wichtigster Streitgegenstand im Arbeitsrecht war die Auseinandersetzung um Lohn und Gehalt mit 33 Prozent der Verfahren. Eine ähnlich dominierende Rolle spielten die Kündigungsschutzverfahren mit einem Anteil von 26 Prozent. „Wir haben uns 2012 noch öfter vor Gericht gegen Kündigungen zu Wehr gesetzt als 2011. Dabei haben wir fast 90 Prozent der Verfahren erfolgreich oder zumindest mit einem Vergleich abgeschlossen“, sagt Muscheid. Die Rechtsschutzmitarbeiter führten 2012 in Rheinland-Pfalz insgesamt 1.090 solcher Verfahren durch. In 2011 gab es unter der Regie des DGB mit 866 deutlich weniger Kündigungsschutzverfahren. 

Die DGB-Rechtsschutz GmbH vertritt Gewerkschaftsmitglieder in allen arbeitsrechtlichen Fragen. In Kündigungsschutzverfahren ebenso, wie in Streitfragen der Auslegung von Tarifverträgen oder bei ausstehenden Lohn- und Gehaltszahlungen. Den Gewerkschaftsmitgliedern entstehen für Rechtsberatung und Prozessvertretung keine Kosten.


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