Deutscher Gewerkschaftsbund

PM DGB-RLP - 18.03.2011

Atomdebatte

Angesichts der Atomkatastrophe in Japan sei es jetzt Zeit für eine Energiewende. Eine Technologie, die Fehler nicht verzeihe, sei weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll und finde zu Recht immer weniger Akzeptanz, so der rheinland-pfälzische DGB-Landesvorsitzende, Dietmar Muscheid, heute in Mainz.

Notwendig für den Erfolg einer „neuen“ Energiepolitik sei ein breiter gesellschaftlicher Konsens z. B. zwischen Parteien, Arbeitgebern und Gewerkschaften.

Muscheid: „Für Rheinland-Pfalz brauchen wir eine energiepolitische Strategie, die zum einen unsere Lebensgrundlagen nachhaltig schützt und zum anderen die Anforderungen eines industriepolitischen Standortes miteinander verbindet.“

Darüber hinaus sei es notwendig, die berechtigten Ängste der Menschen in unserem Land ernst zu nehmen. Wir müssen jetzt eindeutige und unumkehrbare Schritte zu einer nachhaltigen Energiepolitik ohne Atomenergie einschlagen.

Wir schlagen daher vor, dass die rheinland-pfälzische Landesregierung zeitnah einen Energiegipfel einberuft unter Beteiligung der im Landtag vertretenen Parteien, der Arbeitgeberverbände, sowie der Gewerkschaften. Dies könne ein geeigneter Rahmen sein, um entsprechende Handlungsschritte zu entwickeln, betonte Muscheid.

 


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