Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 06.10.2016

Schengen-Marsch Für ein soziales Europa ohne Grenzen

 

Die Gewerkschaften der Großregion (DGB, CFDT, CFTC, CGT, OGBL, LCGB, CSC und FGTB), die im Interregionalen Gewerkschaftsrat (IGR) der Großregion zusammen geschlossen sind, organisieren am Dienstag, 11.Oktober 2016, um 15:00 Uhr im Anschluss an ihre IGR-Erweiterungskonferenz in Schengen eine Demonstration, um ihrer Forderung nach einer Kursänderung in der europäischen Wirtschafts- und Sozialpolitik Ausdruck zu geben. Gleichzeitig fordern sie die Beibehaltung des Schengener Abkommens. Eine gemeinsame Kundgebung findet vor dem Schengen-Monument am Fluss statt.

Hinweis zum Transport: Die Teilnahme aus dem Saarland findet bei selbstorganisierter Anreise statt. Es gibt allerdings einen kostenlosen Bus-Shuttle vom Bildungszentrum CEFOS in Remich zur Kundgebung nach Schengen.

 

Die Gewerkschaften verlangen die Beendigung der desaströsen neoliberalen Austeritätspolitik in der Europäischen Union, die zu Sozialabbau geführt hat, die die sozialen Ungleichheiten verschärft hat, die zu mehr Arbeitslosigkeit und prekären Arbeitsbedingungen und zu einer Jahre langen Stagnation der Reallöhne, vielerorts sogar zu Lohnverlusten, geführt hat.

 

Die Schließung der innereuropäischen Grenzen, die auch von manchen in unserer Region gefordert wird, wird nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern die Lebens-und Arbeitsbedingungen vieler Menschen verschlechtern, insbesondere der Menschen, die tagtäglich aus beruflichen Gründen die Grenzen überschreiten müssen. Die Schließung der Grenzen wird auch nichts an der sozialen und wirtschaftlichen Krise ändern, unter der noch immer viele Arbeitnehmer leiden, im Gegenteil.

 

Um die Krise zu überwinden, gilt es

- die Löhne zu verbessern und gute Rentenleistungen zu garantieren,

- die arbeitsrechtlichen Schutzbestimmungen und insbesondere die Gewerkschaftsrechte zu stärken,

- die schleichende Deindustrialisierung unserer Region zu stoppen,

- Arbeitsplätze zu sichern,

- gute Arbeit zu fördern und prekäre Arbeitsbedingungen zurückzudrängen

- gegen Sozialdumping grenzüberschreitend vorzugehen

- unsere sozialen Sicherungssysteme abzusichern und auszubauen.

 

 

DGB


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