Deutscher Gewerkschaftsbund

PM DGB-RLP - 20.02.2017

Steuerzahlerbund entlarvt sich nach Tarifabschluss im öffentlichen Dienst selbst

„Über Jahre wurden die Beamtinnen und Beamten in Rheinland-Pfalz mit einer Besoldungserhöhung von nur einem Prozent abgespeist, was durch die Inflation keine Erhöhung, sondern de facto eine Kürzung war. Damals habe ich keine Pressemitteilung des Steuerzahlerbundes gelesen, die in der Überschrift ‚faire Verhältnisse‘ gefordert hat!“, so Dietmar Muscheid, Vorsitzender DGB Rheinland-Pfalz / Saarland. 

Schon jetzt verdient ein Lehrer oder eine Polizistin in Rheinland-Pfalz deutlich weniger als in Hessen oder Baden-Württemberg. Bei der Übertragung des Tarifergebnisses für den öffentlichen Dienst der Länder auf die Beamtinnen und Beamten geht es also auch um die Wettbewerbsfähigkeit des rheinland-pfälzischen Landesdienstes gegenüber angrenzenden Bundesländern.

„Im Übrigen sind Beamtinnen und Beamte auch Steuerzahler. Der Bund der Steuerzahler entlarvt sich mit solchen unglücklichen Äußerungen wie heute also nur selbst als Lobbyverein, der nicht für die Interessen aller Steuerzahlerinnen und Steuerzahler eintritt“, so Muscheid weiter.

Die Presemitteilung des BdSt finden Sie hier: http://www.steuerzahler-rheinland-pfalz.de/2017/02/20/keine-1-1-uebertragung-tarifabschluss-auf-beamte/

 


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