Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 013 - 01.05.2024

1. Mai: Auf den Straßen für mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit, mehr Demokratie

DGB-Bezirksvorsitzende Wingertszahn sieht Gewerkschaften im Aufwind

1. Mai-Kundgebung

DGB RLP/SL

Die zentrale Veranstaltung des DGB Bezirks Rheinland-Pfalz / Saarland fand in diesem Jahr am Nachmittag in Mainz mit einer Kundgebung auf dem Liebfrauenplatz statt. Zuvor war ein Demonstrationszug vom DGB-Haus in der Kaiserstraße durch die Innenstadt bis zum Kundgebungsort gezogen. Die insgesamt 19 Veranstaltungen am und um den 1. Mai 2024 im gesamten Bezirk standen unter dem Motto „Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit, mehr Demokratie“.

Susanne Wingertszahn, Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland, mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer Hauptrednerin in Mainz, freute sich über die gut besuchten Veranstaltungen im Bezirk und sah die Gewerkschaften gewappnet für die Zukunft: „Die Gewerkschaften zählen Eintritte wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das gibt uns Rückenwind. Es bestätigt uns darin, dass wir die passenden Antworten für die Probleme unserer Zeit haben“, so Wingertszahn.

In Zeiten der Krisen brauchten Menschen Sicherheit in Job und Alltag. Dazu gehöre auch ein Lohn, der zum Leben reiche, sowie Arbeitszeiten, die zum Leben passten. „All das erreichen die Gewerkschaften mit guten Tarifabschlüssen – und das kommt bei der Bevölkerung an“, so Wingertszahn.

„Tarife bedeuten mehr Lohn, mehr Freizeit und mehr Sicherheit. Nur leider trifft dieser Schutz nur noch auf die Hälfte der Beschäftigten zu“, mahnte die DGB-Bezirksvorsitzende. Es müsse aufhören, dass sich Betriebe und Unternehmen aus der Verantwortung stehlen und es müsse anfangen, dass sich auch neue Branchen und Betriebe zu Tarifverträgen bekennen.

Neben den positiven Auswirkungen für jeden Einzelnen, gebe es auch einen gesamtgesellschaftlichen Effekt: „Tarifverträge lassen die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter auseinanderklaffen. Das stärkt den Zusammenhalt und damit unsere Demokratie“, so Wingertszahn.

Antidemokratischen Bestrebungen - auch das sei Teil der Gewerkschafts-DNA - müsse man sich entgegenstellen. „In diesem Jahr sind Kommunal- und Europawahlen. Die Gewerkschaften rufen alle Wahlberechtigten auf, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und die demokratischen Kräfte zu unterstützen“, so Wingertszahn.

 


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