Deutscher Gewerkschaftsbund

16.04.2024

ZDF – Zweites Deutsches Fernsehen in Mainz

Ausgangssituation


Die neue Dienstvereinbarung wurde 2018 im Zuge der #MeToo-Debatte angestoßen, mit dem Fokus auf sexuelle Belästigung. Die Ereignisse – nicht zuletzt bei der ZDF-Tochter „ZDF.digital“ – haben dem Personalrat gezeigt, dass große Unklarheit darüber herrscht, was im Fall vermuteter Vergehen getan werden kann und sollte. Dies gilt auch für den Umgang mit den Beschuldigten. Dem Personalrat war es aber wichtig, den Bogen mit den Themen „Mobbing“, „Diskriminierung“ und „Konfliktmanagement“ weiter zu spannen.


Projekt

die Beratungs- und Unterstützungsangebote gebündelt,
die von sexueller Belästigung Betroffenen ermutigt, sich an die entsprechenden Personen und Institutionen zu wenden,
die Tatbestände „sexuelle Belästigung“, „Diskriminierung“ und „Mobbing“ soweit wie möglich abgegrenzt, obwohl die Grenzen oft fließend sind,Transparenzregeln bei Konflikten geschaffen.

Vorgehensweise

Analyse bestehender Dienstvereinbarungen in einer internen Arbeitsgruppe unter Beteiligung aller selbständigen ZDF-Personalräte
Abstimmung mit Gleichstellungsbeauftragten
Verhandlung und Diskussion eines Entwurfs mit dem Arbeitgeber
erschwerte Abstimmung durch Kommunikation in Pandemiezeiten

Ausgangssituation

„Mit der Verleihung des Sonderpreises zeichnet die Jury das hohe Engagement des Personalrates aus, der ein sehr komplexes und hochaktuelles Thema angegangen ist. Die Dienstvereinbarung zeigt, dass nicht nur hingeschaut, sondern auch gehandelt wird. Dies ist ein wichtiges Signal an alle Mitarbeiter*innen. Eine Auszeichnung mit Strahlkraft in die Gesellschaft hinein.“


Michael Blug
Landesbezirksleiter ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland


Nach oben

Logo DGB Jugend
DGB
Logo DGB Beamte
DGB
Logo DGB Frauen
DGB

Direkt zu ihrer Gewerkschaft