Deutscher Gewerkschaftsbund

17.04.2024

Personalrat der Handwerkskammer Koblenz Wissen erhalten, übertragen und bewahren

Ausgangssituation


Wissensverlust durch ausscheidende Mitarbeiter
Unstrukturierte Verfahrensabläufe bei Personalnachfolgen
Möglichkeiten zur Anerkennung von ausscheidenden Beschäftigten wurde nicht ausgeschöpft
Schwieriger Einstieg von neuen Beschäftigten


Projekt

Gestaltung einer reibungsarmen und umfassenden Wissensweitergabe, unter der Maßgabe des Generationenwechsels und der Wertschätzung, der aus dem aktiven Berufsleben ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen. Exemplarisch wurde eine anerkannte Methode zur Übertragung von Erfahrungswissen bei einem ausscheidenden Beschäftigten angewandt (Wissensstafette oder auch Expert Debriefing). Im Ergebnis zeigen sich alle Beteiligten sehr zufrieden und es wurde deutlich, dass sowohl der Ausstieg aus dem Berufsleben sowie der Einstieg der neuen Beschäftigten erleichtert werden.

Vorgehensweise

Vorschlag des Personalrates an die Personalführung
Durchführung einer systematischen Wissenssicherungs-Methode auf Vorschlag des Personalrates (Wissensstafette oder auch Expert Debriefing)
Überarbeitung der Aufgabenportfolios anhand von Fragebögen
Erstellung einer Dokumentensammlung (Wissenslandkarten /Mindmaps)
Festlegung und Umsetzung von Maßnahmen zur Wissenssicherung /-übertragung

„Der Personalrat der HWK zeigt mit seinem Projekt, wie der demografische Wandel durch eine kreative Mitbestimmung vor Ort konkret gestaltet werden kann. Durch strukturierte Personalübergänge werden insbesondere beteiligte Beschäftigte entlastet und Wissen wird im Prozess gesichert.“


Prof. Dr. Stefan Sell
Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften Hochschule Koblenz, Campus Remagen


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