Deutscher Gewerkschaftsbund

14.03.2017

Jugendforderungen zur Landtagswahl

 

Forderungen der Gewerkschaftsjugend im Saarland (DGB-Jugend) zur Landtagswahl 2017

  • 5 Tage Bildungsfreistellung pro Jahr für alle Menschen mit Arbeitsplatz im Saarland
  • 10 Tage Freistellung pro Jahr für ehrenamtliche Tätigkeiten (Ehrenamtstage); der Verdienstausfall wird vom Land getragen
  • Kostenlose Weiterbildungsmöglichkeiten zum Techniker oder Meister usw.
  • Jobticket für Auszubildende, Studierende und Schüler_innen (die Nutzung des ÖPNV im gesamten Saarland muss kostenfrei ermöglicht werden)
  • elternunabhängiges Wohngeld für Auszubildende, Studierende und Schüler_innen. Dieses darf nicht auf andere Leistungen, wie zum Beispiel BAföG angerechnet werden
  • Solidarische Ausbildungsfinanzierung auf Landesebene
  • wir benötigen ein auswahlfähiges Angebot an Ausbildungsplätze
  • alle Unternehmen im Saarland müssen sich an der Ausbildung beteiligen, egal ob finanziell oder direkt durch Ausbildung (Es wäre denkbar, dass Kleinstbetriebe ausgenommen werden und erst Betriebe ab 20 Mitarbeiter_innen eine Abgabe zahlen) ein Konzept dazu muss in einer landesweiten Arbeitsgruppe unter Beteiligung aller relevanten Akteure ausgearbeitet werden

 

Bildungseinrichtungen (Berufsschulen, Hochschulen, Universitäten)
  • Unterrichtsstunden dürfen nicht ausfallen, folglich muss es genügend Lehrpersonal geben
  • bei der physischen Ausstattung der Bildungseinrichtungen (Toiletten, Technik, Software, Arbeitsmaterialien, usw…) muss dringend nachgebessert werden. Die Schuldenbremse darf nicht unser Bildungssystem (weiter) ausbremsen.
  • Sowohl die Mitbestimmung der Schüler_innenvertretungen, als auch die Mitbestimmungsmöglichkeiten von betrieblichen Mitbestimmungsgremien an den Berufsschulen müssen gestärkt bzw. ausgebaut werden. Das bedeutet unter anderem auch, dass JAVen an den vorhandenen „runden Tischen“ Mitsprach-rechte haben
  • analog müssen die Mitbestimmungsmöglichkeiten an den Universitäten und Hochschulen gestärkt und ausgebaut werden
  • Verfassungsschutz und Bundeswehr haben an staatlichen Bildungseinrichtungen nichts verloren

 

Jugendberufsagenturen
  • flächendeckende Einführung in allen Landkreisen und dem Regionalverband nach dem Vorbild des Modellprojektes im Landkreis Neunkirchen(tatsächliche Hilfe aus einer Hand unter einem Dach)
  • es muss eine Netzwerkstelle zur Koordination und zum Datenaustausch zwischen den JBA auf Landesebene geben

 

Siegel/Auszeichnung für gute Ausbildungsbetriebe
  • flächendeckende Einführung eines Siegels für gute Ausbildung
  • Erarbeitung von Kriterien und Vergabe jährlich durch ein Gremium aus Gewerkschaften, Arbeitgebern, Kammern und Ministerien

 

 

 


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