Deutscher Gewerkschaftsbund

Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit

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Wir stehen für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit. Dafür kämpfen Gewerkschaften!

 

Die Große Koalition hat sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einiges vorgenommen. Aber das reicht nicht. Wir wollen mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik, mehr Förderung der Vielfalt. Wir werden die Bundesregierung drängen, die politischen Weichen in die richtige Richtung zu stellen: Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte.

Wir wollen, dass niemand sich fragen muss, ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen.

Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen, und mehr Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Wir wollen ein gerechtes Steuersystem, mit dem eine solide Infrastruktur und bezahlbare Wohnungen finanziert werden, und einen öffentlichen Dienst, der seine Aufgaben gut erfüllen kann. Wir wollen gute Bildung für alle Kinder. Sie haben ein Recht darauf. Rentnerinnen und Rentner sollen in Würde altern können.

Diese Koalition muss ihre Vorhaben bei der Pflege, bei der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, bei der sachgrundlosen Befristung, bei dem Rückkehrrecht auf Vollzeit, bei den Investitionen in Bildung, Wohnungen und Infrastruktur schnell und vollständig umsetzen. Das kann aber nur der erste Schritt sein. Sie muss mutiger werden!

 

  • Niedriglöhne, Mini- und Midijobs sind keine Perspektive für die Zukunft: Schluss damit! Sie gehören abgeschafft, nicht ausgeweitet! Die Schonzeit für die Arbeitgeber ist vorüber!
  • Überstunden und Überlastung im öffentlichen Dienst gehören abgeschafft! Wir fordern mehr Personal! 
  • Finger weg vom Arbeitszeitgesetz – mehr Mitbestimmung der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeitplanung!
  • Investiert endlich in bessere Bildung und Infrastruktur. Sofort! 
  • Eine Lohnlücke von 21 Prozent bei der Bezahlung von Frauen ist ungerecht. Beendet das! 
  • Arbeitgeber, die aus der Tarifbindung flüchten, verweigern gerechte Löhne. Verbietet es ihnen! 
  • Reiche müssen mehr tragen als Arme – wir fordern ein gerechtes Steuersystem. Jetzt! 
  • Europa ist ein fantastisches und einzigartiges Projekt, es darf nicht scheitern. Stärkt ein soziales und solidarisches Europa!

 

Dafür gehen wir am 1. Mai auf die Straße – mit Dir! Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität.

Wir demonstrieren gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus.

 

 

 

Hier kannst Du am 1. Mai

mit uns auf die Straße gehen:

Region Trier

 

10:00 Uhr auf dem Hauptmarkt in Trier

Zentrale Veranstaltung des Bezirks mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und dem DGB-Bezirksvorsitzenden Dietmar Muscheid

Region Westpfalz

 

10:00 Uhr Kaiserslautern, Kammgarn

10:00 Uhr Pirmasens, Kulisse

10:00 Uhr Eisenberg, Ev. Gemeindehaus

Region Koblenz

 

10:30 Uhr Koblenz, Demo mit Start am Rheinufer, anschließend Kundgebung mit der SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles am Münzplatz

11:00 Uhr Wissen, Kulturzentrum altes Walzwerk

Region Rheinhessen-Nahe

 

10:00 Uhr Worms, Marktplatz

10:30 Uhr Bad Kreuznach, Demo mit Start am Bahnhof, anschließend Kundgebung zwischen Bonhoeffer-Haus und Paulskirche

10:30 Uhr Alzey, Demo mit Start am Bahnhof, anschließend Kundgebung auf dem Rossmarkt

11:00 Uhr Mainz, Leichhof

14:00 Uhr Idar-Oberstein, Marktplatz

Region Vorder- und Südpfalz

 

10:00 Uhr Ludwigshafen, Ebertpark an der Konzertmuschel

10:30 Uhr Speyer, Walderholung

11:00 Uhr Landau, Gemeindehaus Stiftskirche

13:00 Uhr Frankenthal, Rathausplatz

14:00 Uhr Haßloch, Naturfreundehaus

Region Saar

 

11:00 Uhr Saarbrücken, Demo, Tbillisser Platz

12:00 Uhr Kundgebung mit Peter Scherrer (stellv. EGB-Generalsekretär) und Eugen Roth (stellv. DGB-Bezirksvorsitzender) und Familienfest auf dem Schlossplatz/Avant Cour Platz

 

 

 


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