Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 016 - 18.04.2018

DGB zu den Ergebnissen der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

Ergebnisse der Tarifverhandlungen sind erster Schritt, um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu steigern

 

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf ein vorläufiges Ergebnis mit den Arbeitgebern geeinigt. In der Summe sollen die Beschäftigten bis 2020 rund 7,5 Prozent mehr Lohn erhalten. Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland, freut sich über das gute Verhandlungsergebnis:

 

„Das Ergebnis der Tarifverhandlungen ist ein erster Schritt, um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu steigern. Besonders erfreulich ist, dass die unteren Einkommensgruppen einen deutlichen Verdienstzuwachs spüren werden und auch die Beamten des Bundes und die Versorgungsempfänger von den Ergebnissen profitieren.“

 

Rheinland-Pfalz rangiert im bundesweiten Vergleich am unteren Ende der Besoldungstabelle. Aufgrund der besseren Verdienstmöglichkeiten in der freien Wirtschaft wird es immer schwerer, qualifiziertes und spezialisiertes Personal für den öffentlichen Dienst zu gewinnen. Aus diesem Grund hatte Dietmar Muscheid Anfang des Jahres eine Fachkräftestrategie für den öffentlichen Dienst gefordert – auch an dieser Stelle sieht er Verbesserungen durch die erzielte Einigung:

 

„Für die Zukunftsfähigkeit des Landes ist es zu begrüßen, dass Beschäftigte der Kommunen nun mit deutlichen Gehaltszuwächsen rechnen dürfen. Aber auch die Beamten des Landes, wie die Lehrerinnen und Lehrer oder die Polizistinnen und Polizisten, haben es verdient, an der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung beteiligt zu werden.“


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