Deutscher Gewerkschaftsbund

PM DGB-RLP - 22.02.2012

Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) haben zu einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt aufgerufen.

Diesem Aufruf schließen sich der Deutsche Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz und die Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) an und rufen alle Beschäftigten in Rheinland-Pfalz auf, am

Donnerstag, den 23. Februar, 12.00 Uhr

die Arbeit für eine Minute zu unterbrechen und schweigend der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken. Dies geschieht zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.

„Wir möchten der Opfer der rechtsextremistischen Gewalt gedenken und ihren Familien und Angehörigen unser Mitgefühl ausdrücken. Die Gewalttaten erfüllen uns mit Abscheu und Entsetzen.

Wir treten ein für ein weltoffenes und tolerantes Rheinland-Pfalz. In den Unternehmen und Betrieben ist kein Platz für Rassismus und Rechtsextremismus “, erklärt Dr. Gerhard F. Braun, Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände.

„Mit der Schweigeminute wollen wir ein Zeichen setzen. Gewerkschaften und Arbeitgeber treten gemeinsam für Respekt und Toleranz in der Arbeitswelt, in Wirtschaft und Gesellschaft ein. Der Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Dietmar Muscheid, Landesvorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz.


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