Deutscher Gewerkschaftsbund

01.04.2015

Eine Stellungsnahme zu den Blockupy Protesten

Nach der Sitzung des Bezirksjugendausschusses am Wochenende möchten wir noch ein paar Sätze zu Blockupy loswerden: als Gewerkschaftsjugend Rheinland-Pfalz/Saarland teilen wir die Inhalte der Blockupy-Bewegung, das ist unsere Beschlusslage und wird auch so bleiben. Wir lehnen die neoliberale sparsame Haushaltspolitik ab, die von der Bundesregierung, aber auch der Troika (Kooperation von Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Kommission) bzw. der Europäischen Zentralbank (EZB) als Teil der Troika derzeit betrieben wird. Unter der neoliberalen Kürzungspolitik wird der Großteil der Bevölkerung abgehängt, während einige wenige vor allem an den Finanzmärkten dieser Welt immer reicher werden. Die heutige junge Generation hat europa- und weltweit mit prekären Bedingungen und Perspektiven zu kämpfen. Wir finden es legitim, richtig und wichtig, gegen diese Politik zu protestieren und den Protest auf die Straße zu tragen. Gleichzeitig lehnen wir selbstverständlich jegliche Form von Gewalt sowohl auf Seiten der Protestierenden als auch auf Seiten der Polizei grundsätzlich ab. Für uns stehen ganz klar die Inhalte von Blockupy und der legitime friedliche Protest im Vordergrund. Dafür waren am 18.3. ca. 20.000 Menschen, Gewerkschafter_innen, Studierende, Arbeitslose, Junge und Alte aus vielen Ländern in Frankfurt auf der Straße – united we stand, divided we fall!


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